Sprache

Gendersensible Sprache

Der deutsche Journalistinnenbund und das Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-
Stiftung Berlin führten im Januar 2003 eine Fachtagung durch zur geschlechtergerechten
Sprachverwendung in der journalistischen Praxis. Hierbei wurde u.a. sehr deutlich, dass
sprachliche Formulierungen, die Personengruppen betreffen, über die innersprachliche
Bedeutung hinaus wesentliche Funktionen haben: Sie verweisen auf die Sorgfalt der
Recherche und stellen somit ein wesentliches Merkmal journalistischer Qualität dar. Ebenso
sind sprachliche Formulierungen Instrumente gesellschaftlichen Handelns: Sprache
kommuniziert Sachverhalte und Inhalte, sie vermittelt, festigt und/oder verändert Einstellungen
und Wertungen, sie stört oder hält Beziehungen aufrecht, sie identifiziert Menschen, schließt
sie aus bzw. kann sie diskriminieren. Hierbei kommt insbesondere den
Personenbezeichnungen eine hohe Bedeutung zu: Das Nicht-Benennen einer Person kann
bedeuten, dass sie nicht gemeint war, mit einer anderen Person verwechselt wurde, überhaupt
nicht wahrgenommen oder sogar absichtlich übersehen wurde.
Der vorliegende Bericht fasst die wesentlichen Tagungsergebnisse zusammen und gibt
Anregungen, wie diese Erkenntnisse in der schulischen Praxis Anwendung finden können,
insbesondere im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Projektes „Zeitung in der Schule“.
Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.


Eine Fundgrube für "Aha"-Effekte

sind die Bücher der feministischen Linguistin Luise F. Pusch - aufzurufen auf ihrer Homepage
www.luisepusch.de/sprache


..denn nicht jeder ist eine Frau

Geschlechtergerechte Sprache - wirkungsvolle Kommunikation
Kurzanleitung mit Beispielen
Hg. Fachstelle für Gleichstellung für Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft
Hier können Sie das pdf-Dokument herunterladen.


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